2017 is about rising and growing up

Mai 7, 2017 by Julia
Persönlich

Ich wünschte, ich könnte mehr über das Thema Reisen berichten. Allerdings ist Reisen zum einen eine kostspielige Angelegenheit, zum anderen ist meine Zeit dieses Jahr maßgeblich beschränkt. Nach Ende der Klasurenphase war ich mit zwei meiner liebsten Freundinnen in Porto und haben uns die erste Frühjahrsbrise um die Nase wehen lassen, gut gegessen und die wundervolle Altstadt besichtigt. Obwohl es nur ein paar Tage waren, konnte ich mich in dieser mediterranen Atmosphäre richtig gut erholen. Aber dann kam reisetechnisch trotz Semesterferien nichts mehr. Keine weitere Reise, und bisher ist auch noch keine weitere geplant.
Im vergangenen Jahr war ich wirklich viel unterwegs. Istanbul war meine Base und von dort aus bin ich in die Heimat, nach Salzburg zum Skifahren, nach Kappadokien, Eskisehir, Izmir und Fethiye gestartet. Danach kam noch Sylt, Irland und Rumänien. Wenn mich jemand für ein wenig wahnsinnig hält, ist das nach dieser Aufzählung durchaus in Ordnung. Ich habe 2016 viel gesehen und bin dankbar für alles, was ich gesehen habe. Wirklich überall hatte ich eine schöne Zeit und durfte fantastische Erfahrungen machen.

Nun ist aber schon Anfang Mai und ich habe wirklich noch keine Ahnung, ob ich neben den Trips, die ich durch die European Business School meiner Hochschule machen werde, noch mal verreisen werde. In den vergangenen Tagen war ich in Berlin, um meine Freundin Stephi zu besuchen und in der nächsten Woche geht es dann noch einmal für mich in die Hauptstadt und nach Frankfurt. Im Juni steht dann ein Wochenende Rotterdam, Amsterdam und Den Haag an und danach beginnt auch schon mein Praktikum. Sechs Monate in Vollzeit arbeiten. Nach sieben Semestern Studium freue ich mich schon wirklich darauf, denn so gerne ich auch die Module zur Zeit mache, bin ich den ganzen Abläufen nun überdrüssig. Es fühlt sich einfach richtig an, nun den nächsten Schritt zu gehen und erste Berufserfahrungen sammeln zu können.
Neben dem Praktikum würde ich gerne auch meine Zeit noch weiter für Seminare und Coachings aufwenden. Dieses Jahr ist für mein persönliches Vorankommen wichtig. Ich will wissen, wer ich bin und wohin ich möchte. Route abstecken und dem Pfad folgen, nach vorne, und zwischendurch dann auch nachjustieren. Da bleibt dann auch nicht mehr allzu viel Zeit für das Verreisen über. Darüber bin ich auch nicht traurig. Auf dieser Etappe ist nun der Fokus auf mich gerichtet, und vielleicht ist das auch die logische Konsequenz aus den vergangenen Monaten, in denen ich so wahnsinnig viel unterwegs war.
Dennoch habe ich für dieses Jahr noch eine Destination auf meiner Liste: Noch einmal Barcelona, mit meiner Mutter. Seit Jahren schon möchte sie dorthin, und ich möchte mal wieder dorthin zurück. Im Herbst, wenn die Sonne nicht mehr so brennt, kann ich mir es gut vorstellen. Und dann kann ich auch mein inzwischen erlerntes Spanisch mal auf die Probe stellen. Das klingt für mich fantastisch und genügend für dieses Jahr. Denn 2017 beinhaltet vielleicht weniger den Blick in die Weite, dafür auf die Dinge, die mir persönlich wichtig sind.

Ein Kommentar zu 2017 is about rising and growing up

  • Hallöchen, mir geht’S ganz genauso. Neben Bachelor-Thesis und Uni bleibt kaum Zeit zu reisen, und auch kein Geld. Aber ich werd dieses Jahr doch ein bisschen in Europa rumkommen. Mein Freund und ich haben uns Interrail-Tickets geholt für ganz Europa und Warschau, Krakau, Budapest, Bukarest, Sofia, Belgrad und Wien stehen auf der Liste für die Tage, in denen wir unterwegs sind. Ich hab ziemliches Fernweh, aber wie es aussieht, schaffe ich bis zum Ende des Masters erstmal keine längere Reise mehr 🙁 Dir viel Spaß in Berlin, bei deinem Praktikum und bei allem, was sonst noch so ansteht. Hab dich lieb und vermiss dich!

    Joanna <3

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